Fluid_Management

Fluid Management

Das Plus für Kosten, Umwelt und Qualität.

Die Tätigkeiten im Bereich der Prozessmedien, die für einen reibungslosen, optimierten Produktionsprozess und damit Qualität und Rendite Voraussetzung sind, fassen wir im Begriff Fluid Management zusammen. Jeder metallverarbeitende Betrieb kann dies intern realisieren, das setzt aber ein entsprechend geschultes und motiviertes Personal voraus. Da dies heute oft nicht mehr vorhanden oder zu teuer ist, werden solche Arbeiten gerne an externe Spezialisten wie Fluid Service Plus vergeben. Dabei wird das Fluid Management häufig um Arbeiten wie Ölservice, Industriereinigung oder Unterhaltsreinigung erweitert.

Für die Prozesskostenrechnung in bestehenden, also kurzfristig in ihrer Struktur nicht zu verändernden Fluid Managements sind sechs Kostenfaktoren entscheidend:

  • Geräte zum Einsatz und zur Pflege der Prozessstoffe wie Mischer, Filter, Separatoren oder ähnliches
  • Kosten der Fluide (Produktkosten, Einsatzkonzentration, Verbrauch, Überwachungs- und Pflegeaufwand)
  • Innerbetriebliche Logistik (Lager, Rohrleitungen, Stapler)
  • Entsorgung der verbrauchten Fluide, ggf. Spaltanlage, Späneaufbereitung
  • Umweltaspekte, Wassergefärdungsklassen, Verwertung, Recycling
  • Arbeitssicherheit, Arbeitsschutz, Hautverträglichkeit

Diese Fluid-Kosten erfasst und dokumentiert FS Plus in seinem Barcode Management-System "TOM", mit dem so auch alle Einsparungspotenziale systematisch aufgezeigt werden können.

Eine zentrale Funktion fällt im Rahmen des Fluid Managements der Überwachung und Dokumentation der Fluide zu, nicht nur, um einen kostengünstigen, sondern auch einen für die Mitarbeiter sicheren Einsatz zu gewährleisten. Gesetzliche Vorschriften wie die BGR 143 oder die TRGS 611 sind zu beachten.

Umweltschutz ist in der Welt der Prozessmedien überwiegend regional, also gebietsbezogen geregelt. Die Anzahl der überregionalen Anforderungen, man denke nur an den CO2-Ausstoß, nimmt aber stetig zu. Betriebe in Wasserschutzgebieten haben erhöhte Sicherheitsvorkehrungen für den Schutz des Grundwassers zu leisten, für alle gilt es, den Ressourcenverbrauch zu minimieren. Eng damit verbunden ist das Ziel, die Abfallmengen zu reduzieren. Die Entsorgung der verbrauchten Medien ist fast immer integraler Bestandteil eines Fluid Managements, da sich so gegenläufige Kostenfaktoren wie Entsorgung und Pflegeaufwand optimieren lassen. Auch Spänetransport und Späneentsorgung lassen sich sehr sinnvoll in ein Fluid Management integrieren.

Qualität ist heute im Zeichen globalen Wettbewerbs und des vielfältigen Zukaufs von externen Leistungen und Komponenten unabdingbare Voraussetzung für Erfolg. Das hat dazu geführt, dass in immer umfänglicheren Qualitäts-Managements Qualität gemessen und dokumentiert wird. In entsprechenden QM-Audits zeigt sich häufig, dass ein konsequent aufgebautes Fluid Management schon allein deshalb positiv gewertet wird, wenn in diesem Bereich Qualität nachvollziehbar dokumentiert ist. Erstklassige Qualität lässt sich nur auf sauberen Maschinen in einer sauberen Umgebung erreichen. Das gehört mit zur Kernkompetenz von FS Plus. Auch bei der Reinigung von Kühlschmierstoff-Anlagen anlässlich einer Frischbefüllung sind keine Kompromisse erlaubt. Denn würde hier gepfuscht, käme es zwangsläufig zu einer verschlechterten Leistung des Kühlschmierstoffs, zu verkürzten Standzeiten, möglicherweise Geruchsbildung, Hautirritationen oder zu anderen Problemen.

Kostenreduktion, Schonung der Umwelt – dazu zählen wir auch die Sicherheit für den Menschen – und stetige Verbesserung von Qualität und Effizienz, das sind die Ziele, die in einem Fluid Management zu verwirklichen sind. Das beginnt mit einer konsequenten Ist-Aufnahme vor dem Start und endet nie, denn aus der Erfahrung und den kontinuierlich ermittelten Daten werden die Prozesse ständig optimiert und weiterentwickelt.

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